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Taijiquan und Qigong: Drei Tage voller Bewegung, Wissen und Gemeinschaft

Seminar in der Sportschule Ruit bringt 26 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern zusammen

Vom 21. bis 23. August 2026 fand in der Sportschule Ruit ein abwechslungsreiches Taijiquan- und Qigong-Seminar statt. Insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren angereist, unter anderem aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, um gemeinsam zu trainieren, Neues zu lernen und die eigene Praxis zu vertiefen.

Nach der Begrüßung eröffnete Dr. Thomas Schmitt vom JST Riesbürg e. V. das Seminar mit einer Einheit Chi Kung, einer Verbindung von Übungen aus Taijiquan und Qigong. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst zur Ruhe kommen und sich auf die kommenden Trainingstage einstimmen.

Anschließend übernahm Josef Herzog vom JJV Friedrichshafen die Module. Für Anfänger und Teilnehmer der entsprechenden Module stand eine 10er-Form auf dem Programm. Diese Form wurde von Günther Öttwös vom JST Riesbürg e.V. zusammengestellt. Die Fortgeschrittenen widmeten sich unterdessen der Peking-Form, die ebenfalls von Günther Öttwös vermittelt wurde.

Am Freitagabend stand neben der praktischen Arbeit auch die Theorie im Mittelpunkt. Dr. Thomas Schmitt gab einen interessanten Einblick in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und erläuterte deren Zusammenhänge mit Taijiquan und Qigong. Die Teilnehmer erhielten dabei zusätzliche Hintergrundinformationen, die das Verständnis für die praktischen Übungen vertieften.

Am Samstagvormittag wurde das Training vom Vortag fortgesetzt und die erlernten Formen weiter geübt und gefestigt. Am Nachmittag sorgte Petra Weber vom VfL Brochenzell für eine besondere Abwechslung. Sie unterrichtete eine Fächerform mit 42 Folgen. Diejenigen, die nicht mit dem Fächer trainierten, übten gemeinsam mit Günther Öttwös den Yang-Stil mit 10 Folgen in der ursprünglichen Form.

Auch am Samstagabend kam der sportliche Teil nicht zu kurz. Beim freien Training konnten die Teilnehmer das Gelernte (mit oder ohne Waffen) nochmals selbstständig vertiefen, Formen wiederholen und sich gegenseitig austauschen.

Neben dem Training spielte auch die Gemeinschaft eine wichtige Rolle. An beiden Abenden saßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geselliger Runde zusammen. Bei netten Gesprächen und einem gemütlichen Beisammensein wurde viel gelacht und die Gelegenheit genutzt, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu schließen.

Am Sonntag ging das Seminar schließlich seinem Ende entgegen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einem anschließenden Kaffee hieß es Abschied nehmen. Günther Öttwös nutzte die Gelegenheit, sich herzlich bei seinem Lehrteam Petra Weber und Josef Herzog für deren engagierte Unterstützung und die Durchführung der Trainingseinheiten zu bedanken. Sein besonderer Dank galt außerdem dem Organisationsleiter Ralf Kreitmayr für die hervorragende Organisation sowie Herrn Dr. Thomas Schmitt für seine fachlichen Beiträge und die Gestaltung des Seminars.

Die herzliche Atmosphäre der vergangenen Tage machte den Abschied nicht leicht. Umso größer war die Vorfreude auf das nächste Seminar, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffentlich wiedersehen werden.

Drei intensive Tage mit Taijiquan, Qigong, Theorie, praktischer Übung und vor allem viel Gemeinschaft gingen damit zu Ende. Das Seminar in Ruit zeigte einmal mehr, dass neben der persönlichen Weiterentwicklung auch der gemeinsame Austausch und die Freude an der Bewegung wichtige Bestandteile dieser chinesischen Bewegungskünste sind.

 

Bericht: Günther Öttwös